Der Mann hinter der Marke: Alexander Seiler

Alexander Seiler führt Seiler Juwelier in vierter Generation – mit einer klaren Haltung, einem feinen Gespür für Design und dem Anspruch, Tradition und Zukunft miteinander zu verbinden. 

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Der Weg (zurück) nach Basel

Dass Alexander Seiler eines Tages das Familienunternehmen übernehmen würde, war nicht selbstverständlich. Nach seinem BWL-Studium an der Universität St. Gallen sammelte er zunächst internationale Erfahrungen in der Uhrenbranche – im Produktmanagement und Marketing einer renommierten Schweizer Uhrenmarke, unter anderem in Biel und Hongkong. Erst danach entschied er sich bewusst für die Rückkehr nach Basel und übernahm in den Neunzigerjahren die Geschäftsführung von Seiler Juwelier. 2024 folgte mit der Gründung von Seiler Concepts der nächste Schritt: die Bündelung der verschiedenen Häuser unter einer gemeinsamen Dachmarke.

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Mit Blick fürs Design

Die internationale Erfahrung prägt Alexander Seiler bis heute. Viele Jahre war er neben seiner Arbeit für Seiler Juwelier Partner einer Agentur für Produktdesign mit Schwerpunkt Uhren. Dieser Blick für Gestaltung und Innovation begleitet ihn – ebenso wie die Überzeugung, dass gutes Design und höchste Qualität zeitlos sind. Wenn er nicht bei Seiler anzutreffen ist, findet man ihn oft auf dem Wasser: Das Segeln und die Teilnahme an Regatten gehören seit vielen Jahren zu seinen grossen Leidenschaften.

Fragen an den Profi: Was gefällt eigentlich Alexander Seiler?

Meine allererste Uhr:
Das war eine Eska, die Uhrenmarke meines Grossvaters mütterlicherseits. «Eska» stand für die Initialen seines Namens, «S» und «K» von «Sylvan Kocher».

Wenn ich nicht Inhaber eines Juweliergeschäfts wäre, wäre ich:
Früher interessierte ich mich für den Beruf des Mikrobiologen. Aber auch Computer faszinieren mich – zum Beispiel das Thema Künstliche Intelligenz.

Meine Lieblingsuhr für den Alltag:
Wenn ich segle, trage ich eine Smartwatch – und sonst gerne eine mechanische Uhr mit spannenden Komplikationen. Ich wechsle immer wieder ab, aber wenn ich eine Uhr trage, dann meistens mehrere Tage am Stück.

Mein Lieblingsedelmetall:
Platin – es ist die edelste aller Legierungen und enthält im Gegensatz zu Gold fünfmal weniger «fremdes» Metall.

Die Seiler Eigenkreationen würde ich so beschreiben:
Unsere Hausmarke ist für mich ein Ausdruck von Individualität. Sie stellt den Edelstein oder Diamanten immer in den Vordergrund – das Edelmetall ist «nur» der schöne Rahmen.

Was mich an Uhren fasziniert:
Mein Herz tickt für die Mikromechanik. Mechanische Uhren sind Präzisionsinstrumente ohne Batterie oder Chip – es gibt für mich nichts Vergleichbares.

Dieser Schmuck geht auch für Herren:
Klassischer Herrenschmuck sind Manschettenknöpfe, Siegelring, Ehering und eine schöne Uhr. Heute tragen Männer aber auch Schmuck mit schwarzen Diamanten oder je nach Typ auch mal ein Diamant-Armband.

Seiler Juwelier steht für mich:
Dafür, sich oder jemand anders zu verwöhnen, sich etwas zu gönnen und für erlebbare Individualität.

Bei speziellen Anlässen trage ich diese Uhr:
Ein schon älterer roségoldener Chronograph von Patek Philippe, der mich an meine Anfänge in meiner Firma erinnert und den ich kürzlich für unvernünftig viel Geld bei einer Auktion ersteigert hatte.

Deshalb hat Seiler Juwelier Zukunft:
Schmuck oder Uhren im gehobenen Preissegment zu kaufen hat sehr viel mit Vertrauen zu tun: Unsere Kundinnen und Kunden schätzen unsere gute Beratung und wissen, dass sie bei uns nur erstklassige Produkte erhalten. Unser grosser Vorteil zum Online-Shopping ist auch die Emotionalität der direkten Begegnung – hier werden grössere Gefühle gelebt als beim Klicken auf einen Button.

Mein Lieblingsschmuck ist:
Ich liebe Farbedelsteine. Diamanten sind auch grossartig, aber Farbedelsteine sind so einzigartig, so individuell, jede Farbe hat ihre Fans, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Merkt man, dass sie meine Leidenschaft sind?

Die grössten Schmucktrends sind:
Es gibt heutzutage zwei Strömungen: Einerseits die Haute Joaillerie mit exklusiver, einzigartiger Juwelierarbeit, andererseits Prêt-à-porter-Schmuck für jeden Tag, der durchaus auch zum Einkaufen getragen werden kann.

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